Studentenwohnungen

CDU: Studentenwerks-Geschäftsführer trägt Verantwortung für Wohnraum-Misere des Studentenwerks!

„Das Studentenwerk Siegen trägt die Hauptverantwortung für sein mangelndes Angebot an Studentenwohnungen in Siegen“, ist sich Stefan Kesting, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt, sicher. Nach Auffassung der Christdemokraten haben das Studentenwerk und ihr Geschäftsführer die Schaffung von geeigneten Wohnungen und Weiterentwicklung des Wohnraumangebots in der Universitätsstadt jahrelang verschlafen.

 Kein Studentenwerk in NRW hat so wenig Wohnplätze im Verhältnis zur Zahl der Studierenden. Gerade einmal bei 4,85 Prozent lag 2012 die sogenannte Wohnraumversorgungsquote des Studentenwerks Siegen. Dagegen kam man in Wuppertal auf über sechs Prozent, in Bielefeld auf fast 7 Prozent und in Münster sogar auf rund 12 Prozent. „Wie kann es da sein, dass das Studentenwerk in den letzten Jahren Millionengewinne erwirtschaftet hat und in seiner Gewinnrücklage fast 6,4 Millionen Euro hortet, anstatt kontinuierlich in den Wohnungsneubau zu investieren“, möchte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ingo Janson, Antworten zur Unternehmenspolitik des Studentenwerks. Für die CDU trägt Rujanski, als Geschäftsführer persönlich die Verantwortung für die Versäumnisse des Studentenwerks.

„Das Studentenwerk hat in der Vergangenheit mehrmals ihm angebotene städtische Immobilien abgelehnt und die Chance, Studentenwohnungen zu schaffen, vertan“, ärgert sich Stefan Kesting. Im Gegensatz zum Studentenwerk hätten anschließend private Investoren diese Immobilien erworben, um Wohnangebote für Studierende zu schaffen. Stattdessen verfolgt der Geschäftsführer des Studentenwerks, nach Meinung der CDU, illusorische Prestigeprojekte, wie den Kauf der Jugendherberge im Schlosspark bzw. des Best Western Hotels. Die CDU spricht sich bekanntlich gegen ein Studentenwohnheim in dem Vier-Sterne-Hotel neben der Siegerlandhalle aus. „Eine Universitätsstadt mit einem Veranstaltungs- und Kongresszentrum braucht auch ein angemessenes Hotel in direkter Nachbarschaft dazu. Das kann nicht einfach ohne Alternative geschlossen werden. Seit Jahren wird der Mangel an Hotelbetten in Siegen beklagt, das ist allgemein bekannt“, so Ingo Janson.

„Von der höheren Anzahl der Erstsemester auf Grund des Doppeljahrgangs kann man im Studentenwerk auch nicht überrascht worden sein. Es war die rot-grüne Landesregierung unter einem Ministerpräsidenten Steinbrück, die in 2005 den Weg zur G8 an den Gymnasien ebnete. Ein Umstand, der absehbar dazu führen würde, dass es acht Jahre später in 2013 einen Doppeljahrgang geben würde“, so Stefan Kesting. Er fordert Rujanski auf, die Schuld für die Wohnraum-Misere des Studentenwerks nicht bei anderen zu suchen. Stefan Kesting macht deutlich, dass die Verantwortlichen im Studentenwerk umgehend handeln müssen, anstatt von der Stadt Siegen zu erwarten den Karren aus dem Dreck zu ziehen: „Das Studentenwerk ist jetzt gefordert, realisierbare Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

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