CDU-Fraktion pro Studiengebühren - gute Gründe für das bezahlte Studium

Veröffentlichungen und Initiativen

Studiengebühren abschaffen oder beibehalten?! - Die Emotionen kochen nicht nur angesichts hochsommerlicher Temperaturen derzeit schnell und oftmals unbegründet hoch, sobald von den meist als finanziellem Schreckgespenst diffamierten Studiengebühren die Rede ist.

Dabei bieten Studiengebühren zahlreiche Vorteile, die zugegebenermaßen nicht alle auf den ersten Blick ersichtlich sind. Der vom scheidenden CDU-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers bereits vor seinem Amtsantritt auf fünf Milliarden bezifferte Investitionsstau an den Hochschulen muss zwingend abgebaut werden, was Dank der Schuldenanhäufung der rot-grünen Vorgängerregierung nicht aus Landesmitteln finanziert werden kann. Studiengebühren jedoch verbleiben direkt bei der jeweiligen Universität und kommen so einer Verbesserung der Forschung und Lehre zugute. „Außerdem ist zu bedenken, dass Ausbildungskosten bei Gebührenfreiheit vom Steuerzahler getragen werden – dies sollte in einem gerechten System nur bei sozial schlechter gestellten Studierenden der Fall sein“ so Diezemann, die betont, „wir wollen vor allem diejenigen individuell unterstützen, die die Hilfe auch wirklich benötigen.“ Dies geschieht momentan vor allem durch zinsgünstige Kredite und BAföG. 

Nicht zuletzt sind Gebühren eine wirksame Motivation für Studierende, ihre Hochschulausbildung möglichst innerhalb der Regelstudienzeit zu beenden, um Kosten zu sparen. Ein Abbruch des Studiums wird ebenfalls unwahrscheinlicher, da bereits gezahlte Gebühren unwiederbringlich verloren wären.
Der Rektor der Universität Siegen, Prof. Dr. Burckhart, gab in den heimischen Medien bereits mehrfach einen weiteren gewichtigen Grund für die Beibehaltung von Studiengebühren zu Protokoll. So seien an der Hochschule 62 sogenannte vollzeitäquivalente Stellen durch Studiengebühren finanziert. Diese kommen den Studierenden zu einem Großteil direkt in Form einer Verbesserung der Lehre zugute. Prof. Dr. Burckhart gibt außerdem die bessere Ausstattung von Forschungseinrichtungen wie Laboren an. Ute Höpfner-Diezemann unterstützt den Rektor der Siegener Hochschule: „Wir müssen die Qualität der Ausbildung hochhalten, auch in Zeiten knapper Mittel bei Bund, Ländern und Kommunen."

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